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Die bekanntesten Sagen um das Berchtesgadener/Salzburgerland
8. März 2017
20:41
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Drachenkatze
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2. März 2017
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Hallo ihr Lieben,
ein kleiner Beitrag von mir und meiner liebe zu Sagen 😉
Das war mal ein kleiner Artikel von mir der in einer unbekannten Online Zeitung erschienen ist 😉

Die Sagen die euch heut erzählt werden, sind aus einen sehr Sagenreichenland, ich bin im Salzburgerland geboren und aufgewachsen, lebe jedoch mittlerweile im Berchtesgadnerland. Das nicht weniger Sagenhaft ist. Meist spielen die Berge bei uns die Hauptrollen in den Sagen. Ich habe euch die schönsten und bekanntesten Sagen heraus gesucht, so lasst euch verzaubern und lauscht den Erzählungen alter Tage.

Heut zutage wenn man durch Salzburg geht, findet man an den seltsamsten Orten einen bunt bemalten Stier, sie sind sehr nett an zusehen doch ihren Ursprung haben sie von der bekanntesten Sage aus dem Land Salzburg „Die Salzburger Stierwascher“

Da hat es sich so in der Stadt Salzburg zugetragen. Salzburg ist damals vor ein paar Jahrhunderten von einem feindlichen Kriegsheer belagert worden, doch Salzburg hatte dicke und hohe Mauern. So schaffte es das Kriegsheer nicht in die Stadt, doch sie heckten einen listigen Plan aus, sie wollten die Stadt Salzburg mit seinen ganzen Bewohnern verhungern lassen, weil raus konnten sie ja nicht mehr. In der verzweifelten Lage schrieb der Stadtkommandant ein strenges Fasten aus, doch eines Tages war dennoch nur noch ein Stier im Stall und der Kommandant hatte die rettende Idee.
Der Stier war ein schönes Tier, braun gefleckt und gut genährt. So kam es das der Stier am nächsten Morgen auf die Stadtmauer rauf getrieben und den Feinden vorgeführt wurde. In der Nacht ist der Stier weiß angemalt worden und wurde am nächsten Morgen wieder vorgeführt. Am dritten Morgen wurde ein schwarzer Stier vorgeführt. Die Belagerer sahen ein das die Stadt noch lange zu Essen hatte und nicht so schnell verhungern würde, so zogen sie in einer windischen Nacht das weite. Als das geschah Jubelte die Stadt und der Stier wurde solange gewaschen bis er wieder Sauber war und so nennt man auch heute die Salzburger „Stierwascher“.

Um den Untersberg unseren „Hausberg“ ranken sich viele Sagen Mythen und Geschichten. Früher soll die Hauptstadt Helfenburg auf dem Grund des Untersberg gestanden haben. Der Untersberg soll innen komplett ausgehölt sein und mit Kirchen, Klöstern, Palästen sowie Silber- und Goldquellen versehen sein. So kammen, wie die Salzburger auch ihren Berg liebevoll nennen, aus den Wunderberg in alten Tagen Riesen in die kleinen Dörfer, diese waren jedoch friedlich gestimmt, manchmal ermahnten sie die Leute, das sie ihre Kinder gut erziehen sollen, damit ihnen eine gute Zukunft gesichert sei. Auch kammen damals wilde Frauen aus dem Untersberg die halfen den Kindern bei der Feldarbeit und brachten diesen zu Essen, jedoch verschwanden sie jedesmal vor dem Abendmahl. Manchmal entführten aber die Wilden Frauen die Kinder, aus dem Grund das es ihnen bei ihr besser gehen würde.

Manchmal passiert es auch das Zwerge aus dem Untersberg kommen und jene die gerade vorbei kommen in den Berg führen, die dann den Kaiser Karl V dort unten besuchen dürfen.
Wie der Kaiser in den Untersberg gelangte weiß niemand so genau. Jedoch sitzt er dort mit seinen Untergebenen an einen runden steinernen Tisch und schläft. Immer wenn Besuch kommt erwacht er aus seinen schlaf und fragt den Besucher ob die Raben noch um den Wunderberg fliegen. Bejaht der Besucher dies, schläft der Kaiser mit einen kläglichen jammern wieder ein. Kaiser Karl der Große muss so lange im Untersberg schlafen bis sein Bart dreimal um den Tisch gewachsen ist oder 24 Raben, nicht mehr und auch nicht einer weniger um den den Untersberg fliegen, jedoch muss er dann noch den Zwergenstein finden. Wenn er aufgewacht ist, kommt er mit seinen Heer aus dem Untersberg und führt den letzten Weltkrieg, am Jüngsten Tag auf der Seite der Guten.

Jedoch ist Kaiser Karl nicht der einzige Kaiser im Wunderberg, dort lebt auch Kaiser Friedrich Barbarossa, der das komplette Gegenteil von Kaiser Karl ist. Karl war ein sehr christlicher Kaiser, Kaiser Friedrich waren jedoch die Türen der Kirchen verschlossen. Er bat um ein Gespräch mit dem Erzbischof von Salzburg, das so ausging das Kaiser Friedrich erneut verflucht worden sei. Nach dem Gespräch ging Friedrich auf die jagt, er hatte sein schönstes indisches Gewand an und trug das hochwertigste Parfum auf seiner Haut. Sie ritten durch die dunkelsten Wälder des Untersberg, als sie an einer Lichtung angekommen waren. Zog der Kaiser an einem sonderbaren Fingerchen und verschwand, seine Begleiter suchten den ganzen Untersberg ab sie fanden ihn jedoch nicht, seitdem heißt es das er im Untersberg haust.

Auch wenn durch die Christianisierung Salzburg und Bayern sehr gläubig geworden sind. Findet man hier und da noch Geschichten über die Göttin Perchta, die vorallem dem Bechtesgadnerland (Berchtesgaden/Perchtas Garten) seinen Namen gab. Ich vermute das Berchtesgaden den Namen erhielt, weil dort die „schlafende Hex“ steht, ein Berg der aussieht wie eine liegende Frau, man erkennt deutlichst die Stirn, Nase, Kinn sowie Brüste. In der Legende heißt es, das die Hexe zurück gezogen in den Bergen lebte, da sie Menschen vorallem, Christen nicht leiden konnte.Eine freundliche Wirtin war sie zunächst den Gläubigen gegenüber, die betend zu dem Grab des heiligen Zeno heraufkamen. Doch die Getränke den die Hexe den Gläubigern gab waren vergiftete und auch rollende Steinblöcke rollte sie den Gläubigern hinterher. Eines Tages traf sie fast den heiligen Martinus, der jedoch durch den Lärm rechtzeitig ausweichen konnte. Er hob sein großes Kreuz das er um den Hals trug und die Hexe verwandelte sich in Stein.

Im Salzburgerland erzählt man sich das Göttin Perchta sich als arme Bettelmagd verkleidete und jeder der sie mitnahm und ihr Essen und einen Schlafplatz bot wurde reich belohnt.

So meine lieben so wanderten wir nun von der Stadt Salzburg zum Wunderberg Untersberg und dann ins Berchtesgadnerland, doch unsere Reise endet heute in Berchtesgaden am Watzmann. Der Watzmann war einst ein sehr böser König, er jagte viel und man erzählte sich er trank schon das Blut aus den Brüsten seiner Mutter. Der König hatte eine ebenso böse Frau und sieben Kinder. Als er eines Tages eine Hirtin mit ihrem Kind umbrachte traf ihn der Zorn Gottes. Er seine Kinder sowie seine Frau wurden zu Stein und das Blut aus ihrem Körper floßen ins Tal und wurden zum heutigen Königssee.

Rechtschreibfehler dürft ihr euch gerne behalten 😉
Liebe Grüße
Steffy

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