In einem Fichten- und Buchenwald etwa 500 Meter südwestlich des Ortes Wohlmannsgesees in der druidenhain-015Fränkischen Schweiz liegt ein etwa 1 Hektar großes Areal, welches Druidenhain genannt wird. Ein Labyrinth aus teils moosbewachsenen bizarren Dolomitfelsen, von denen einige wirr und einige scheinbar geordnet angeordnet sind, ragt dort aus dem Waldboden.

Die Felsen sind etwa zwischen zwei und fünf Metern hoch, etwa zwei bis sechs Meter lang und liegen größtenteils in Nord-Süd-Ausrichtung. Aus einigen Felsen dieser Karstlandschaft wachsen sogar Bäume.

Manche besonders auffällige Felsen des Druidenhain haben Namen wie z.B. „Pultstein“, „Grab mit Heilsrune“, „“Altar“, „Opferstein“, „Kanzel mit Treppe“, „Mondkalender“ oder „Eingang zur Unterwelt“.

Wissenschaftliche Untersuchungen, die eine Nutzung durch die Druiden tatsächlich nachweisen konnten, stehen allerdings noch aus. Es gibt auch Vermutungen, dass es sich bei dem Areal auch um ein eingestürztes Höhlensystem oder einen mittelalterlichen Steinbruch handeln könnte.

Laut dem Volksglauben soll es sich beim Druidenhain aber um eine Kultstätte der Druiden, also der keltischen Priester, gehandelt haben. Auch die Nähe zu wichtigen keltischen Siedlungen legt das nahe.

Angeblich soll der fränkische Raubritter Eppelein von Gailingen am 1. Mai 1339 am Druidenhain einen Treueschwur geleistet haben. Einige Leute aus dem benachbarten Ort Wohlmannsgesees glaubten sogar, dass am Druidenhain Zusammenkünfte von Hexen stattfanden.

Ungeachtet der früheren Nutzung strahlt dieses mystisch im Wald verborgene bizarre Labyrinth aus moosbewachsenen Dolomitfelsen gleichsam Ruhe und Magie aus und eignet sich somit gut als Meditationsplatz und Kraftort.

 

Weitere Informationen zum Druidenhain findet man auf folgenden Websites:

www.kraftvolle-orte.de/uebersicht-der-kraftvollen-orte/steine-und-felsen/druidenhain-bei-wohlmannsgesees/

de.wikipedia.org/wiki/Druidenhain

 

 

Lage des Druidenhains:

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