Übersicht: Mittelalter-Veranstaltungen 2019

by Stefan Karl | 27. März 2019 23:45

Hier gibt es eine kleine Übersicht über die Mittelalter-Veranstaltungen in Bayern (v.a. in Südost-Bayern) und dem angrenzenden Teil Österreichs im Jahr 2019 (soweit bisher bekannt, sonst mit „?“):

VeranstaltungTerminOrtWebsite
Mittelalterspektakel Bernau - Felden27. und 28. April 2019Chiemseepark Felden (in Felden direkt am Chiemsee), Birkenallee 41, 83233 Bernau am Chiemseehttp://www.suendenfrei.tv/veranstaltungskalender/einzelansicht/article/27-28-april-2019-die-wikinger-kommen-83223-bernau-chiemseepark.html
Ritterfest Kufstein7. bis 10. Juni 2019Festung über A-6330 Kufstein, Österreichwww.ritter-fest.de
Mittelalterfest Kirchanschöring14. bis 16. Juni 2019in 83417 Kirchanschöringhttps://dienebelkraehen.jimdofree.com/mittelalterfest-kirchansch%C3%B6ring/
Feuertanz Festival28. und 29. Juni 2019auf der Burg Abenberg in 91183 Abenberg (südwestlich von Nürnberg)www.feuertanz-festival.com
Burgfest Burghausen12. bis 14. Juli 2019auf der Burg in 84489 Burghausenhttps://herzogstadt.bayern/burgfest.htm
Ritterturnier Kaltenberg12. bis 13. Juli, 19. bis 21. Juli und 26. bis 28. Juli 2019Schloss Kaltenberg, Schloss Strasse 13, 82269 Kaltenberg (bei Geltendorf, westlich von München)www.ritterturnier.de/
Burgfest Kaprun19. bis 21. Juli 2019in der Burg bei 5710 Kaprun, Österreichwww.burg-kaprun.at/burgfest-kaprun/
Mittelaltermarkt Piding3. August 2019am Schloss Staufeneck bei 83451 Pidinghttps://veranstaltungen.berchtesgaden.de/piding/15-pidinger-mittelaltermarkt-am-schloss-staufeneck-eaf917bc406bd8eca52d3deee87340523.html
Festival Mediaval6. bis 8. September 2019in 95100 Selbwww.festival-mediaval.com/
Historische Burgtage Tittmoning7. und 8. September 2019in der Burg in 84529 Tittmoningwww.tittmoning.de/de/burg/kultur/historische-burgtage
Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) Maxlrain21. und 22. September 2019am Schloss Maxlrain bei 83104 Tuntenhausenwww.spectaculum.de/termine/tuntenhausen/
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt München25. November bis 23. Dezember 2019am Wittelsbacher Platz in 80333 Münchenwww.mittelaltermarkt-muenchen.de

Das Burgfest in Stein an der Traun, das Ritterfest Amerang sowie die Mittelaltermärkte in Baumburg und Hallein finden dieses Jahr – soweit mir bekannt ist – nicht statt.

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mystische-orte-ruinen/uebersicht-mittelalter-veranstaltungen-2019/


Übersicht: Mittelalter-Veranstaltungen 2018

by Stefan Karl | 30. März 2018 04:51

Hier gibt es eine kleine Übersicht über die Mittelalter-Veranstaltungen in Bayern (v.a. in Südost-Bayern) und dem angrenzenden Teil Österreichs im Jahr 2018 (soweit bisher bekannt, sonst mit „?“):

VeranstaltungTerminOrtWebsite
Mittelalterspektakel Bernau - Felden28. April bis 1. Mai 2018Chiemseepark Felden (in Felden direkt am Chiemsee), Birkenallee 41, 83233 Bernau am Chiemseehttp://www.suendenfrei.tv/veranstaltungskalender/einzelansicht/article/28-april-1-mai-2018-mittelalterspektakel-83223-bernau-felden-chiemseepark.html
Ritterfest Kufstein18. bis 21. Mai 2018Festung über A-6330 Kufstein, Österreichwww.ritter-fest.de
Feuertanz Festival22. und 23. Juni 2018auf der Burg Abenberg in 91183 Abenberg (südwestlich von Nürnberg)www.feuertanz-festival.com
Burgfest Burghausen13. bis 15. Juli 2018auf der Burg in 84489 Burghausenwww.herzogstadt-burghausen.de/burgfest.htm
Ritterturnier Kaltenberg13. bis 15. Juli, 20. bis 22. Juli und 27. bis 29. Juli 2018Schloss Kaltenberg, Schloss Strasse 13, 82269 Kaltenberg (bei Geltendorf, westlich von München)www.ritterturnier.de/
Burgfest Kaprun20. bis 22. Juli 2018in der Burg bei 5710 Kaprun, Österreichwww.burg-kaprun.at/pages/de/burgfest/burgfest-2018.php
Mittelaltermarkt Piding4. und 5. August 2018am Schloss Staufeneck bei 83451 Pidingwww.piding.de/Mittelaltermarkt/
Geteert und gefedert - Mittelaltermarkt31. August bis 2. September 2018Kurpark in 83329 Wagingwww.chiemsee-chiemgau.info/veranstaltungskalender/e-geteert-und-gefedert-mittelaltermarkt
Festival Mediaval6. bis 9. September 2018in 95100 Selbwww.festival-mediaval.com/
Historische Burgtage Tittmoning8. und 9. September 2018in der Burg in 84529 Tittmoningwww.burgtage-tittmoning.de
Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) Maxlrain22. und 23. September 2018am Schloss Maxlrain bei 83104 Tuntenhausenwww.spectaculum.de/termine/tuntenhausen/
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt München26. November bis 23. Dezember 2018am Wittelsbacher Platz in 80333 Münchenwww.mittelaltermarkt-muenchen.de

Das Burgfest in Stein an der Traun, das Ritterfest Amerang sowie die Mittelaltermärkte in Baumburg und Hallein finden dieses Jahr – soweit mir bekannt ist – nicht statt.

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mittelalter/uebersicht-mittelalter-veranstaltungen-2018/


Übersicht: Mittelalter-Veranstaltungen 2017

by Stefan Karl | 13. Oktober 2016 22:18

Hier gibt es eine kleine Übersicht über die Mittelalter-Veranstaltungen in Bayern (v.a. in Südost-Bayern) und dem angrenzenden Teil Österreichs im Jahr 2017 (soweit bisher bekannt, sonst mit „?“):

VeranstaltungTerminOrtWebsite
Mittelalterliches Chiemsee- Spektakel29. April bis 1. Mai 2017Chiemseepark Felden (in Felden direkt am Chiemsee), Birkenallee 41, 83233 Bernau am Chiemseewww.suendenfrei.tv/veranstaltungskalender/einzelansicht/article/29-april-1-mai-mittelalterspektakel-83233-bernau-felden-chiemseepark.html
Ritterfest Kufstein02. bis 05. Juni 2017Festung über A-6330 Kufstein, Österreichwww.ritter-fest.de
Feuertanz Festival23. und 24. Juni 2017auf der Burg Abenberg in 91183 Abenberg (südwestlich von Nürnberg)www.feuertanz-festival.de/feuertanz2017/
Burgfest Burghausen7. bis 9. Juli 2017auf der Burg in 84489 Burghausenwww.herzogstadt-burghausen.de/burgfest.htm
Ritterturnier Kaltenberg14. bis 16. Juli, 21. bis 23. Juli und 28. bis 30. Juli 2017Schloss Kaltenberg, Schloss Strasse 13, 82269 Kaltenberg (bei Geltendorf, westlich von München)www.ritterturnier.de/
Burgfest Kaprun21. bis 23. Juli 2017in der Burg bei 5710 Kaprun, Österreichwww.burg-kaprun.at/pages/de/burgfest/burgfest-2017.php
Mittelaltermarkt Piding5. und 6. August 2017am Schloss Staufeneck bei 83451 Pidingwww.am-staufeneck.de
Festival Mediaval7. bis 10. September 2017in 95100 Selbwww.festival-mediaval.com/
Historische Burgtage Tittmoning16. und 17. September 2017in der Burg in 84529 Tittmoningwww.burgtage-tittmoning.de
Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) Maxlrain23. und 24. September 2017am Schloss Maxlrain bei 83104 Tuntenhausenwww.spectaculum.de/termine/tuntenhausen/
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt Münchenvermutlich ab Ende November bis 23. Dezember 2017am Wittelsbacher Platz in 80333 Münchenwww.mittelaltermarkt-muenchen.de

 

Das Burgfest in Stein an der Traun, das Ritterfest Amerang sowie die Mittelaltermärkte in Baumburg und Hallein finden dieses Jahr – soweit mir bekannt ist – nicht statt.

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mittelalter/uebersicht-mittelalter-veranstaltungen-2017/


Klosterruine Gnadenberg

by Stefan Karl | 25. Februar 2016 22:02

In den kleinen  Ort Gnadenberg etwa 6 Kilometer nordwestlich des Ortes Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz klosterruine-gnadenberg-030erheben sich beeindruckende etwa 15 Meter hohe Mauern aus braunem Sandstein in einem wie ein grüner Garten wirkendem Areal. Es sind die über 500 Jahre alten Mauern des ehemaligen Brigitten-Klosters Gnadenberg, die sogar noch von der Autobahn A3 aus zu sehen sind. In seiner Blütezeit um 1500 galt das Kloster als Musterbeispiel eines Brigitten-Klosters. Heute stehen von der einstigen Klosterkirche nur noch die gewaltigen orange-brauen Sandsteinmauern von Bäumen und Sträuchen umwuchert in einem im Sommer tief grünen Garten.

Die Geschichte des Klosters

Das ehemalige Kloster des Brigitten-Ordens wurde 1422 von Pfalzgraf Johann I. von Neumarkt und seiner Frau Katharina gegründet.

Katharina war als Kind im Kloster Vadstena in Schweden, dem Mutterkloster des Brigitten-Ordens aufgezogen worden. Gemäß der Ordensregel des Brigittenordens sollten die Klöster als Doppelklöster mit getrennten Konventsbauten für Nonnen und Mönche errichtet werden, was aber meist nur bei neu gebauten und nicht von anderen Orden übernommenen Klöstern umgesetzt wurde. Die Klosterkirchen des Brigittenordens sollten dreischiffige Hallenräume mit fünf Jochen und einem Chor im Westen sein. Dieses Konzept wurde beim Kloster Gnadenberg mustergültig umgesetzt.

Nachdem der Papst Martin IV. im Jahr 1420 die Errichting eines Brigittenklosters in Gnadenberg genehmigte und der Pfalzgraf am 3. Februar 1426 den Stiftungsbrief unterschrieb, kamen bereits im Jahr 1430 die ersten Mönche aus dem Kloster Paradiso bei Florenz nach Gnadenberg. Als neben dem Brudertrakt im Südosten im Jahr 1435 auch der Nonnentrakt im Norden fertig gestellt war, kamen im selben Jahr auch die ersten Nonnen mit ihrer Äbtissin Anna Svenson aus dem Kloster Mariboo in Dänemark ins Kloster Gnadenberg. Im Jahr 1438 wurde zunächst eine notdürftige Kirche eingeweiht, bevor 1451 mit dem Bau der heute als Ruine erhaltenen Klosterkirche begonnen wurde. Im selben Jahr erfolgte am 11. Juli durch den Bischof Johann III. von Eych die Konsekration des Klosters. Das Dach der Klosterkirche wurde in den Jahren 1477 bis 1479 gebaut, das Netzgewölbe der Kirche entstand aber erst von 1511 bis 1518. Geweiht wurde die gothische Klosterkirche, welche keinen Turm sondern nur einen Dachreiter hatte, jedoch schon im Jahr 1483 durch Weihbischof Kilian von Eichstätt. Die Baumeister kamen dabei v.a. aus der Gegend um Nürnberg wie z.B. Jakob Grimm, Eucharius Gaßner und Hans Frommiller. Zusätzlich zu den durch die Ordensregeln bestimmten Bauvorgaben wurden an den Innenwänden ein Emporengang gebaut.

Da das Kloster Gnadenberg bereits zu Beginn viel Nachwuchs gewann sind die Nonnen des dänischen Klosters bereits im Jahr 1438 wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Zur zweiten Äbtissin wurde Elisabeth Kniepantlin aus München gewählt, welche das Kloster von 1438 bis 1451 leitete. Unter der Führung der dritten Äptissin Elisabeth Volkenstaller von 1451 bis 1471 entwickelte sich das Kloster zu einem der führenden Klöster des Brigittenordens. Nach Margaretha Rindsmaul war von 1489 bis 1509 Barbara Fürer aus dem Patriziergeschlecht der Fürer aus Nürnberg Äbtissin des Klosters. Gerade zu dieser Zeit hatte das Kloster seine Blütezeit und erhielt das Kloster Gnadenberg viel Unterstützung von Adelsfamilien der Gegend, wobei auch viele Töchter dieser Familien in das Kloster eintraten.

Mit der Einführung der Reformation im nahen Nürnberg im Jahr 1524 ging es mit dem Kloster bergab und als 1556 durch den Landesherrn Ottheinrich die Reformation auch in der Oberpfalz eingeführt wurde begann die allmähliche Auflösung des Klosters. 1563 wurde das Kloster dann säkularisiert und sieben Jahre später stellte das Kloster seinen Betrieb ein. Weitere sieben Jahre später wurden 1577 Klostergüter verkauft oder als Lehen vergeben. Am 23. April 1635 wurde das Kloster Gnadenberg durch den Dreißigjährigen Krieg zur Ruine. Gerade Landleute der Ordensgründerin brannten als schwedische Truppen die beeindruckende gothische Hallenkirche nieder.

Nach der Zerstörung wurden die Überreste des Klosters zunächst dem Orden der Salesianerinnen zugeteilt, welche die Kirche aber nicht wieder aufbauten. Im Jahr 1802 wurde mit der Säkularisation in Bayern auch dieses Kloster aufgelöst und die Klosterruine und deren Klostergüter kamen in Privatbesitz. Danach wurden dann noch weitere Teile der Ruine abgerissen und in der Südost-Ecke der Klosterkirche etwa an der Stelle der Sakristei ein Haus gebaut. Im Jahr 1898 kaufte dann der bayerische Staat die Ruine und einen schmalen Grünstreifen neben den noch stehenden Mauerresten.

Nachdem in der Oberpfalz die katholische Religion wieder eingeführt wurde, nutze man zunächst die Sakristei als Notkirche. In den Jahren 1954 und 1955 baute man dann den noch erhaltenen Teil des Nonnentrakts im Nordwesten zur Pfarrkirche um und erweiterte diesen Bau 1961 sogar noch.

 

Der heutige Zustand der Ruine

Von dem einst prachtvollen großem Kloster ist heute Vieles nicht mehr erhalten. Der Brüdertrakt in Südosten ist völlig verschwunden und vom Nonnenkloster, das ursprünglich ein Viereck bildete, ist heute nur noch der nordöstliche Flügel erhalten, wobei hier auch die neuere Pfarrkirche mit eingebaut wurde.

Von der ehemals 70 mal 37 Meter Fläche umfassenden gothischen Klosterkirche in der Mitte sind nur noch ein kleiner Teil der Nordwestwand bis zum Anschluss des Nonnentrakts, die komplette Nordostwand und der größtes Teil der Südostwand erhalten. An diesen monumentalen Sandsteinwänden mit ihren dreiteiligen Spitzbogenfenstern sind an den Innenseiten etwa auf halber Höhe teilweise noch die Konsolen erhalten, auf denen das Netzgewölbe der Hallenkirche auflag. Darunter sind auf etwa eineinhalb Metern Höhe auch noch kleinere Konsolen erhalten, die zu dem in den Bauvorschriften des Ordens vorgeschriebenem „eisernen Umgang“, einen mit Eisengitter abgeschlossenen gewölbten Gang mit einer Empore darüber, gehörten. An der langen Südostwand befindest sich das einzige im Kloster erhaltene Grabmal, das lebensgroße Reflief des 1466 verstorbenen Ritters Martin von Wildenstein, der 1460 dem Kloster einen Himmelfahrtsaltar gespendet hatte. Die Sockel der Stützpfeiler im Kircheninnenraum werden unter einem privaten Garten vermutet. Da dieser wie einige weitere Teile des ehemaligen Klosters heute Privatbesitz ist, besteht hier kein Zugang. Neben dem nicht mehr erhaltenen Brüderchor ist auch das daneben gelegene Hochgrab der Klostergründerin Katharina nicht mehr auffindbar.

Im Ort Gnadenberg sind neben Resten der Umfassungsmauer der Klosteranlage auch noch zwei ehemalige Zufahrtstore des Klosters erhalten, durch die heute die Durchgangsstraße durch den Ort läuft.

An einigen Stellen sind die mächtigen Mauern mit Bäumen und Sträuchern zugewuchert. Ein Großteil des Innenraums der Klosterkirche wird heutzutage von dem schon erwähnten privaten Garten eingenommen. So liegen die hohen Jahrhunderte alten orange-braunen Sandsteinmauer heute von der einstigen große und Bedeutung des Klosters zeugend teilweise versteckt in einer schönen ruhigen grünen Idylle. Die Natur hat sich schon viel von dem einst so prachtvollen Kloster zurückerobert. Aber auch gerade dadurch strahlt dieser Ort Ruhe und eine gewisse Mystik aus.

 

Weitere Informationen zur Klosterruine Gnadenberg sind auf folgenden Websites zu finden:

de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Gnadenberg

212.34.177.123/index.php/Kloster_Gnadenberg

www.oberpfalz-luftbild.de/gnadenberg.htm

 

 

Lage der Klosterruine Gnadenberg:

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mystische-orte-ruinen/klosterruine-gnadenberg/


Druidenhain bei Wohlmannsgesees

by Stefan Karl | 21. Februar 2016 22:24

In einem Fichten- und Buchenwald etwa 500 Meter südwestlich des Ortes Wohlmannsgesees in der druidenhain-015Fränkischen Schweiz liegt ein etwa 1 Hektar großes Areal, welches Druidenhain genannt wird. Ein Labyrinth aus teils moosbewachsenen bizarren Dolomitfelsen, von denen einige wirr und einige scheinbar geordnet angeordnet sind, ragt dort aus dem Waldboden.

Die Felsen sind etwa zwischen zwei und fünf Metern hoch, etwa zwei bis sechs Meter lang und liegen größtenteils in Nord-Süd-Ausrichtung. Aus einigen Felsen dieser Karstlandschaft wachsen sogar Bäume.

Manche besonders auffällige Felsen des Druidenhain haben Namen wie z.B. „Pultstein“, „Grab mit Heilsrune“, „“Altar“, „Opferstein“, „Kanzel mit Treppe“, „Mondkalender“ oder „Eingang zur Unterwelt“.

Wissenschaftliche Untersuchungen, die eine Nutzung durch die Druiden tatsächlich nachweisen konnten, stehen allerdings noch aus. Es gibt auch Vermutungen, dass es sich bei dem Areal auch um ein eingestürztes Höhlensystem oder einen mittelalterlichen Steinbruch handeln könnte.

Laut dem Volksglauben soll es sich beim Druidenhain aber um eine Kultstätte der Druiden, also der keltischen Priester, gehandelt haben. Auch die Nähe zu wichtigen keltischen Siedlungen legt das nahe.

Angeblich soll der fränkische Raubritter Eppelein von Gailingen am 1. Mai 1339 am Druidenhain einen Treueschwur geleistet haben. Einige Leute aus dem benachbarten Ort Wohlmannsgesees glaubten sogar, dass am Druidenhain Zusammenkünfte von Hexen stattfanden.

Ungeachtet der früheren Nutzung strahlt dieses mystisch im Wald verborgene bizarre Labyrinth aus moosbewachsenen Dolomitfelsen gleichsam Ruhe und Magie aus und eignet sich somit gut als Meditationsplatz und Kraftort.

 

Weitere Informationen zum Druidenhain findet man auf folgenden Websites:

www.kraftvolle-orte.de/uebersicht-der-kraftvollen-orte/steine-und-felsen/druidenhain-bei-wohlmannsgesees/

de.wikipedia.org/wiki/Druidenhain

 

 

Lage des Druidenhains:

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mystische-orte-ruinen/druidenhain-bei-wohlmannsgesees/


Walberla

by Stefan Karl | 21. Februar 2016 18:32

Das Walberla ist ein etwa 513 Meter hoher Berg in der Fränkischen Schweiz südlich von Kirchehrenbach. Im Volksmund wird oft die komplette Erhebung „Ehrebürg“ als Walberla bezeichnet. Walberla-023Genau genommen ist mit Walberla aber nur die Nordkuppe gemeint, während die 532 Meter hohe Südkuppe „Rodenstein“ heißt. Vom Walberla aus hat man eine sehr gute Fernsicht bis ins Wiesenttal.

Seit etwa 5000 v. Chr. war das Walberla besiedelt. Die Bodenbeschaffenheit zeugt davon, dass dort auch Ackerbau betrieben wurde. Etwa im 5. Jahrhundert v. Chr. diente die Ehrenbürg als Machtzentrum für die gesamte Region. Aus dieser Zeit stammt auch die Ringwallanlage, die den gesamten Berg umgibt. Neben Funden aus der Bronzezeit um etwa 1000 v. Chr. wurden auch Befestigungsanlagen der Kelten von etwa 500 v. Chr. auf dem Bergmassiv gefunden.

An diesem Tafelberg gibt es auch einige als Geotope ausgewiesenene Felsformationen wie z.B. am Westhang des Walberla die „Steinerne Frau“ und 100 Meter südlich davon die „Wiesenthauer Nadel“ sowie am Ostrand des Walberla die vom Berge bereits vollständig getrennten „Zwillingsfelsen“. Da auf dem größtenteils mit Trockenrasen bedecktem Bergrücken auch seltene Pflanzen wie z.B. Orchideen vorkommen, wurden die Hochlagen der Ehrenbürg 1987 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Das Walberla war aber nicht nur eine Siedlungsstätte mit hervorragender Fernsicht, welche ideal als Machtzentrum geeignet war. Über die Jahrtausende hinweg wurde das Walberla auch immer wieder als Kultstätte genutzt. So kann dort sowohl eine keltische Kultstätte als auch ein germanisches Heiligtum nachgewiesen werden. Mindestens seit dem 9. Jahrhundert lassen sich Walfahrten zu einen heidnischen Opferfest zu Ehren des Gottes Wodan auf dem Walberla belegen. Dieses Fest fand zum Beginn des Monat Mai und damit in zeitlicher Nähe zum heidnischen Beltane-Fest statt.

Mit dem Bau der Walpurgis-Kapelle im Jahre 1697 nahm das Christentum die Jahrtausende alte Kultstätte in Besitz. Ein Vorläufer der heutigen Kapelle wird allerdings bereits um etwa  1350 erwähnt. Angeblich liesen die christlichen Missionare die alten heidnischen Kultstätten zertören, damit die Menschen ihre alten Riten dort nicht mehr durchführen konnten. An diesen Orten liesen sie dann christliche Kapellen errichten. Einer Sage nach sollte auf dem Walberla die heilige Walburga diese Aufgabe übernehmen, was sie aber nicht schaffte und dann die auf dem Walberla lebenden Hexen um Hilfe bat. Als Gegenleistung erhielten die Hexen die Zusage, dass sie sich weiterhin in der Nacht zum 1. Mai, der Walpurgisnacht, auf dem Walberla zum Hexentanz treffen dürfen.

Auch heute noch wird am ersten Mai-Wochenende auf dem Walberla das Walberla-Fest gefeiert, welches als das älteste Frühlingsfest Deutschlands gilt. Und noch immer gilt diese alte Kultstätte vielen Menschen als Kraftort.

 

Weitere Informationen zum Walberla findet man auf folgenden Websites:

www.walberla.de

de.wikipedia.org/wiki/Ehrenb%C3%BCrg

www.kraftort.org/Deutschland/Bayern/Walberla/walberla.html

www.bayern-blogger.de/tanzende-hexen-auf-dem-walberla-in-oberfranken-16783/

 

 

 

 

Lage der Walberla:

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mystische-orte-ruinen/walberla/


Hexenlochmühle im Schwarzwald

by Stefan Karl | 14. Februar 2016 22:52

Tief im Schwarzwald liegt die Hexenlochmühle im so genannten Hexenloch. Das Hexenloch ist ein Hexenlochmühle-012schluchtartiges Tal zwischen Furtwangen und St. Märgen.

Da ich bereits als Kind die Hexenlochmühle als Modellbausatz von der Firma Faller für meine Modelleisenbahn zusammen gebaut hatte, war mir die Hexenlochmühle bereits seit Jahren bekannt und als ich Anfang Juli 2014 eine Motorradtour durch den Schwarzwald machte durfte die Hexenlochmühle natürlich nicht auf der Tour fehlen.

Von Neukirch beim Furtwangen aus kommend fährt man immer weiter hinunter in das Hexenloch und immer tiefer in den Wald hinein, vorbei an einzelnen alten Häusern in der für den Schwarlzwald typischen Bauweise.

Ganz unter angekommen liegt dann die Hexenlochmühle an einen kleinen Bach, über den die beiden Mühlräder angetrieben werden. Die Hexenlochmühle ist dabei die einzige Mühle im Schwarzwald, die zwei Mühlräder besitzt. Diese sind an zwei Gebäuden angebracht, die jeweils unterschiedlichen Zwecken dienten. Das kleinere Gebäude mit dem kleineren Wasserrad wurde 1825 erbaut und diente zunächst als Nagelschmiede und wurde später zu einer Uhrengestellmacherei umgebaut. Der größere Gebäudeteil mit dem größeren 4 Metergroßem Wasserrad wurde später als der kleinere Teil erbaut und diente als Sägemühle. Über dieses große Wasserrad fließen pro Sekunde etwa 300 Liter des Heubachs. Mit einer Leistung von etwa 13 PS treibt es dann eine Hochgang – und Kreissäge an, welche heute aber nur noch zu Vorführzwecken dienen. Seit den 1980er Jahren wird aber zusätzlich noch ein Stromgenerator angetrieben, der mehr Strom erzeugt als die Mühle braucht.

Heutzutage findet man in der Hexenlochmühle ein Restaurant mit Terrasse und ein paar Geschäfte, die Souvenirs und Schwarzwälder Spezialitäten verkaufen.

Von dieser einzigartigen Mühle tief drin im Hexenloch führen auch einige Routen zu Wanderzielen in der Umgebung.

 

Weitere Informationen zur Hexenlochmühle findet man auf folgenden Websites:

www.hexenlochmuehle.de

de.wikipedia.org/wiki/Hexenlochm%C3%BChle

 

Lage der Hexenlochmühle:

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mystische-orte-ruinen/hexenlochmuehle-im-schwarzwald/


Übersicht: Mittelalter-Veranstaltungen 2016

by Stefan Karl | 3. Februar 2016 16:04

 

Hier gibt es eine kleine Übersicht über die Mittelalter-Veranstaltungen in Bayern (v.a. in Südost-Bayern) und dem angrenzenden Teil Österreichs im Jahr 2016:

 

VeranstaltungTerminOrtWebsite
Ritterfest Kufstein13. bis 16. Mai 2016Festung über A-6330 Kufstein, Österreichwww.ritter-fest.de
Feuertanz Festival24. und 25. Juni 2016auf der Burg Abenberg in 91183 Abenberg (südwestlich von Nürnberg)www.feuertanz-festival.de/feuertanz2016/
Burgfest Burghausen8. bis 10. Juli 2016auf der Burg in 84489 Burghausenwww.herzogstadt-burghausen.de/burgfest.htm
Ritterturnier Kaltenberg15. bis 17. Juli, 12. bis 14. Juli und 29. bis 31. Juli 2016Schloss Kaltenberg, Schloss Strasse 13, 82269 Kaltenberg (bei Geltendorf, westlich von München)www.ritterturnier.de/
Burgfest Kaprun22. bis 24. Juli 2016in der Burg bei 5710 Kaprun, Österreichwww.burg-kaprun.at/pages/de/burgfest/burgfest-2016.php
Mittelaltermarkt Piding6. und 7. August 2016am Schloss Staufeneck bei 83451 Pidingwww.am-staufeneck.de
Ritterfest Amerang12. bis 15. August 2016am Schloss bei 83123 Amerangwww.schlossamerang.de/ritterfest/
Festival Mediaval9. bis 11. September 2016in 95100 Selbwww.festival-mediaval.com/
Historische Burgtage Tittmoning10. und 11. September 2016in der Burg in 84529 Tittmoningwww.burgtage-tittmoning.de
Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) Maxlrain24. und 25. September 2016am Schloss Maxlrain bei 83104 Tuntenhausenwww.spectaculum.de/termine/tuntenhausen/
Historischer Handwerkermarkt8. und 9. Oktober 2016am Kurpark in 83080 Oberaudorf
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt München24. November bis 23. Dezember 2016am Wittelsbacher Platz in 80333 Münchenwww.mittelaltermarkt-muenchen.de

 

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mittelalter/mittelalter-veranstaltungen-2016/


Übersicht: Mittelalter-Veranstaltungen 2015

by Stefan Karl | 12. März 2015 15:51

Hier gibt es eine kleine Übersicht über die Mittelalter-Veranstaltungen in Bayern (v.a. in Südost-Bayern) und dem angrenzenden Teil Österreichs im Jahr 2015:

 

VeranstaltungTerminOrtWebsite
Tassilo-Fest Rimsting9. und 10. Mai 2015Strandlage, 83253 Rimsting am Chiemseewww.facebook.com/events/787586387957888/
Ritterfest Kufstein22. bis 25. Mai 2015Festung über A-6330 Kufstein, Österreichwww.ritter-fest.de
Feuertanz Festival19. und 20. Juni 2015auf der Burg Abenberg in 91183 Abenberg (südwestlich von Nürnberg)www.feuertanz-festival.de/feuertanz2015/
Burgfest Burghausen10. bis 12. Juli 2015auf der Burg in 84489 Burghausenwww.herzogstadt-burghausen.de/burgfest.htm
Ritterturnier Kaltenberg10. bis 12. Juli, 17. bis 19. Juli und 24. bis 26. Juli 2015Schloss Kaltenberg, Schloss Strasse 13, 82269 Kaltenberg (bei Geltendorf, westlich von München)www.ritterturnier.de/
Historischer Markt Baumburg18. und 19. Juli 2015beim Kloster Baumburg in 83352 Altenmarktwww.baumburger-kultursommer.de/wordpress/historischer-markt/
Burgfest Kaprun18. und 19. Juli 2015in der Burg bei 5710 Kaprun, Österreichwww.burg-kaprun.at/pages/de/burgfest/burgfest-2015.php
Mittelaltermarkt Piding01. bis 02. August 2015am Schloss Staufeneck bei 83451 Pidingwww.am-staufeneck.de
Ritterfest Amerang14. bis 16. August 2015am Schloss bei 83123 Amerangwww.schlossamerang.de/ritterfest/
Herzblut Marktfest Wiesmühl a. d. AlzABGESAGT! (wäre am 29. und 30. August 2015 gewesen)beim Brauhaus Wiesmühl, Wiesmühl an der Alz 9, 84549 Wiesmühl an der Alz (bei Engelsberg)www.facebook.com/events/346787505445732/
Festival Mediaval11. bis 13. September 2015in 95100 Selbwww.festival-mediaval.com/
Historische Burgtage Tittmoning12. und 13. September 2015in der Burg in 84529 Tittmoningwww.burgtage-tittmoning.de
Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) Maxlrain26. und 27. September 2015am Schloss Maxlrain bei 83104 Tuntenhausenwww.spectaculum.de/termine/tuntenhausen/
Keltischer-Rätischer Handwerkermarkt10. und 11. Oktober 2015am Kurpark in 83080 Oberaudorf www.facebook.com/events/1627108240843376/
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt München27. November bis 23. Dezember 2015 (vermutlich)am Wittelsbacher Platz in 80333 Münchenwww.mittelaltermarkt-muenchen.de

 

Das Burgfest in Stein an der Traun und der Mittelaltermarkt in Hallein fallen im Jahr 2015 leider aus.

 

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mittelalter/uebersicht-mittelalter-veranstaltungen-2015/


Übersicht: Mittelalter-Veranstaltungen 2014

by Stefan Karl | 10. März 2014 20:00

Hier gibt es eine kleine Übersicht über die Mittelalter-Veranstaltungen in Südost-Bayern und dem angrenzenden Teil Österreichs im Jahr 2014:

 

VeranstaltungTerminOrtWebsite
Ritterfest Kufstein6. bis 9. Juni 2014Festung über A-6330 Kufstein, Österreichwww.ritter-fest.de/wb2/pages/ritter-fest-kufstein.php
Burgfest Stein an der Traun13. bis 15 Juni 2014unterhalb der Burg in 83371 Stein an der Traunwww.ritter-fest.de/wb2/pages/burg-fest-stein.php
Burgfest Burghausen11. bis 13. Juli 2014dieses Jahr neben der Burg in 84489 Burghausen, auf dem Bergerhof-Gelände südwestlich des Wöhrseeswww.herzogstadt-burghausen.de/burgfest.htm
Burgfest Kaprun19. bis 20. Juli 2014in der Burg bei 5710 Kaprun, Österreichwww.burg-kaprun.at/pages/de/burgfest/burgfest-2014.php
Mittelaltermarkt Piding02. bis 03. August 2014am Schloss Staufeneck bei 83451 Pidingwww.am-staufeneck.de
Ritterfest Amerang14. bis 17. August 2014am Schloss bei 83123 Amerangwww.schlossamerang.de/ritterfest/
Herzblut Marktfest30. bis 31. August 201483329 Waging am Seewww.m-u-k.org/wordpress/
Mittelalterfest Hallein06. bis 07. September 2014beim Sportplatz am Pingitzzerkai in 5400 Hallein (Gamp), Österreichwww.mittelalterfest-hallein.at
Historische Burgtage Tittmoning13. bis 14. September 2014in der Burg in 84529 Tittmoning-
Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) Maxlrain27. und 28. September 2014am Schloss Maxlrain bei 83104 Tuntenhausenwww.spectaculum.de/termine/tuntenhausen/
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt München26. November bis 23. Dezember 2014am Wittelsbacher Platz in 80333 Münchenwww.mittelaltermarkt-muenchen.de

 

URL der Quelle: http://www.mysticum.info/mittelalter/uebersicht-mittelalter-veranstaltungen-2014/